Wikinger

27. November 2009 at 22:23

„Nach 1100 wurde die Bezeichnung Wikinger immer häufiger abwertend gebraucht.“, schreibt Wikipedia. Das soll daran gelegen haben, weil Wikinger in dem Ruf standen sich bei Kriegen nicht an die geltenden Regeln zu halten. Allerdings waren die Wikinger vielleicht auch deshalb extrem erfolgreich. Ihre Eroberungszüge gingen vom heimatlichen Ostseeraum bis ans Mittelmeer. In der ehemals größten Stadt der Wikinger: Haithabu / Hedeby (bei Schleswig) wurden bei Ausgrabungen Münzen aus Kleinasien / Anatolienb gefunden.

Heute stellt man sich unter einem Wikinger dicke, raufende und stinkende Schmutzfinken vor. In Cambridge wurde allerdings herausgefunden, dass die Wikinger sehr viel mehr drauf hatten als ihnen nachgesagt wird: „Die Wikinger hatten nicht nur eine Leidenschaft für Wasser und Seife, sondern auch für Dichtung und Theater.“

Vielleicht steckt in Wickie, dem Hauptdarsteller aus Wickie und die starken Männer mehr historische Wahrheit als man vermutet. Dass Wikinger ihre Brillianz nicht so sehr an die große Glocke gehängt haben oder nichts von PR verstanden, erkennt man auch am Verschweigen der Entdeckung Amerikas. Noch heute gibt es Menschen, die dem Portugiesen Kolumbus das nachsagen, was die Wikinger schon ein paar hundert Jahre vorher hinter sich hatten.